Das neue Warenwirtschaftssystem Scan, klick, fertig

Was kann das neue Warenwirtschaftssystem von selly? Vor allem Caterer waren am 14.8. zum 3. Stopp der “selly Roadshow 2019” gekommen, um sich persönlich einen ersten Eindruck davon zu verschaffen. Von der Schulmensa über die Altenpflege bis zum Hotel waren die verschiedensten Formen der Gemeinschaftsverpflegung vertreten. Einige sind bereits selly-Anwender, manche schon seit vielen Jahren.

selly ist mehr als eine Bestellsoftware

Auch wenn die meisten Anwender die selly Foodservice Cloud vor allem zum Bestellen nutzen – selly kann viel mehr. Das war die erste Botschaft von Geschäftsführer Andreas von Czapiewski, der noch mal auf bestehende Funktionen wie Rezepterstellung, Speiseplanung und -kalkulation sowie Reporting hinwies. Das neue Warenwirtschaftssystem ist ein weiteres Puzzlestück für den reibungslosen Ablauf des Beschaffungsprozesses.

selly spart Zeit und Nerven

Was glauben Sie, wie lange eine durchschnittliche Bestellung (36,7 Positionen, Wert: 436,56 €) bei selly dauert? Zehn Minuten, schätzten die Teilnehmer im Saal. “Zwei Minuten vierundreißig!”, gab Andreas von Czapiewski zur Verblüffung der Teilnehmer bekannt. Auch das neue Warenwirtschaftssystem soll den Einkäufern Flügel verleihen. Bis zu 30 Prozent Zeit kann bei der Warenannahme und Rechnungskontrolle eingespart werden – und das bei einer höheren Genauigkeit auf Artikelebene. Um den Anwendern größere Umstellungen zu ersparen, haben die Entwickler übrigens darauf geachtet, dass die vom Bestellprozess bekannten Abläufe möglichst beibehalten werden. “Wir haben Anwender von 18 bis 67 Jahren – jeder kann die selly Foodservice Cloud nutzen”, erklärte Andreas von Czapiewski.

Tschüss Rechnung, hallo Gutschrift!

Was in der Industrie schon lange gang und gäbe ist, empfiehlt selly auch der Foodservice-Branche: das Gutschriftverfahren. Der Vorteil: Der Empfänger einer Lieferung bezahlt nur das, was er auch tatsächlich erhalten hat. Statt eine Rechnung vom Lieferanten zu bekommen, erstellt der Empfänger eine Gutschrift über die angenommene Ware. Andreas von Czapiewski wies ausdrücklich darauf hin, dass dieses Verfahren nur dann einsetzbar ist, wenn Lieferant und Kunde sich darauf geeinigt haben. Das neue Warenwirtschaftssystem von selly bietet die Möglichkeit, das besonders effektive Gutschriftverfahren einzusetzen – es funktioniert aber auch ohne. Wer beides gleichzeitig einführen möchte, sollte auf jeden Fall genug Vorlaufzeit einplanen, um alle Beteiligten ins Boot zu holen und das Unternehmen darauf einzustellen, riet von Czapiewski.

Reklamationen werden einfacher

Patrick Guhl, selbst gelernter Koch und Küchenchef, ist bei selly für Kundenservice und Vertrieb zuständig. Er demonstrierte live mit der neuen Software, wie Reklamationen, aber auch Pfandrückgaben mit wenigen Klicks durchgeführt werden können. Kaum ging es um die Praxis, prasselten die Fragen der Teilnehmer auf ihn ein.

Übrigens: Beim Thema Pfand wird es im ersten Update weitere Vereinfachungen in der Handhabung geben – das haben die ersten Praxistests des neuen Moduls mit Pilotunternehmen ergeben. Das selly-Team hört auch hier auf die Anwender, um besten Lösungen zu finden.

Die Inventur wird zum Kinderspiel

Auch die Inventur, meist stiefmütterlich behandelt, ist mit dem neuen Warenwirtschaftssystem von selly gut zu bewältigen. Statt ausgedruckte Inventurlisten im Lager abzuhaken, erlaubt das neue Modul den Abgleich per Scan. Die Besucher der Roadshow durften an dieser Stelle selbst scannen und ausprobieren, wie einfach eine Warenvereinnahmung per Scanner ist. “Unsere verbesserte Scan-Engine macht aus jedem Smartphone einen Superscanner“, erklärte Patrick Guhl. “Diese Hochleistungssoftware wurde extra entwickelt, damit Barcodes auch bei schlechten Lichtverhältnissen, ungünstigem Neigungswinkel oder zerknittertem Etikett erkannt werden. Wie unsere App sellyping funktioniert er auch offline, z. B. im Kühlhaus.”

Für den zusätzlichen Einsatz von intelligenten Handscannern wurde sellyping nochmals optimiert. Jetzt können Anwender mehrere Scanner gleichzeitig einsetzen, ihr Smartphone in der Hosentasche lassen und etliche Stunden am Stück scannen.

Probieren Sie es aus! Am besten melden Sie sich gleich als Team für unsere Inventur-Challenge auf dem 20-Jahre-selly-Event in Berlin an!

Typisch selly: Das neue Modul bleibt kostenlos

selly setzt auch beim neuen Warenwirtschaftssystem auf das im Internet beliebte Freemium-Prinzip: In der selly Foodservice Cloud bleibt auch dieses neue Modul kostenlos. Lediglich Zusatzfunktionen und Premium-Leistungen wie abonnierbare Reports oder eine Beratung durch die selly-Spezialisten sind kostenpflichtig. “Zu Weihnachten wird das neue Modul veröffentlicht – zu Ostern gibt’s dann das erste Update”, verspricht Andreas von Czapiewski.

Es scheint, als habe selly mit dem neuen Warenwirtschaftssystem bei den Kunden einen Nerv getroffen: “Wir sind schon seit geraumer Zeit auf der Suche nach einem Warenwirtschaftssystem, da kommt selly gerade richtig”, freute sich Jennifer Dentel vom Hotelbetreiber AGON Group Berlin. “Auch über ein Scansystem haben wir schon länger nachgedacht, das ist einfach praktisch für die Mitarbeiter. Außerdem ist es umweltfreundlich und spart eine Menge Papier – das ist ein ganz großes Plus.”

Auch Birgit Kirchner vom Studentenwerk Potsdam, das sechs Mensen und fünf Caféterien betreibt, war begeistert: “Wir stecken mitten in der Digitalisierung und der Wareneingang ist genau mein Thema. Ich werde das neue Warenwirtschaftssystem auf jeden Fall in meinem Betrieb ansprechen.”

Haben Sie Interesse, das neue Warenwirtschaftssystem von selly live zu testen? Dann kommen Sie am 6. November zu unserem Jubiläumsevent „20 Jahre selly“. Hier geht’s zur Anmeldung.

Fotos: sellysolutions