Armer Jürgen

21 Uhr. Endlich Feierabend für Jürgen Steffen[1]. Nach einem der üblichen 12-Stunden-Tage lässt er sich erschöpft in seinen Bürostuhl zurückfallen. Als Wirtschaftsleiter in einem mittelständischen Serviceunternehmen trägt er die Verantwortung für die Speisenversorgung in zehn Seniorenheimen, die an verschiedenen Standorten über mehrere Bundesländer verteilt sind. So weit, so gut. Aber Jürgen verbringt immer mehr Zeit auf der Arbeit und versucht, dort irgendwie alles unter Kontrolle zu bringen. Langsam hat er den Eindruck, dass ihm das Ganze über den Kopf wächst.

Hat er überhaupt noch den Überblick über Einkaufspreise, Produktänderungen und Kosten? Was läuft an den verschiedenen Standorten? Immer wieder fehlen Lieferscheine im System – oder bei der Warenkontrolle stellt sich heraus, dass Arbeitsmittel nicht da sind. Jürgen muss die Fehler der Lieferanten erkennen und dann hinterher sein, bis sie korrigiert sind. Und für all das hat er doch eigentlich gar keine Zeit! Und Spaß macht es auch nicht. Im Gegenteil: Jürgen fühlt sich ausgebrannt. Sein Privatleben leidet, seine Frau Sabine droht schon mit Scheidung.

Wie schön wäre es, wenn die gesamte Beschaffung sicher und mit wenig Aufwand zu steuern wäre? Wenn alles – von der Planung bis zur Abrechnung – völlig transparent wäre. Wenn man Lieferungen ganz einfach überwachen und Fehler sofort und einfach reklamieren könnte? Und wenn man nur das bezahlen würde, was tatsächlich geliefert wurde? Volle Kostenkontrolle also!

Jürgen würde keine 12-Stunden-Tage mehr schieben müssen und könnte abends zur Ruhe kommen, weil er wüsste, dass alles erledigt ist. Das würde nicht nur seine Laune, sondern auch die seiner Familie und der Belegschaft verbessern. Naja, so etwas würde wohl ewig ein Traum bleiben. Dazu müsste jemand sich richtig gut mit den Prozessen auskennen und dann auch noch Lust haben, die Probleme von Leuten wie ihm zu lösen.

Aber Moment mal! Plötzlich erinnerte Jürgen sich dunkel: Hatte er nicht vor einigen Tagen einen Newsletter bekommen von dieser Berliner IT-Firma? selly? Ach richtig, die bringen ein neues Warenwirtschaftssystem auf den Markt. Mit einem superleistungsfähigen Scanner und der Anbindung an alle Systeme. Lieferscheine werden elektronisch eingelesen und direkt zur Buchhaltung weitergesendet. Reklamationen werden plötzlich ganz einfach durch das Gutschriftverfahren. Inventur wird kinderleicht. Aufgeregt sucht Jürgen in seinem Posteingang nach dem Link. Tatsächlich, man kann sich sogar mit seinem Team zur Inventur-Challenge auf der 20-Jahre-selly-Party anmelden und 5.000 Euro für einen guten Zweck gewinnen. Oder das System live erleben bei der selly Roadshow 2019!

Jürgens Erschöpfung war wie weggeblasen. Das musste er gleich morgen früh seinem Team erzählen. Es gibt Hoffnung!

[1] Der Name ist frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig.

Foto: Pixabay