sellymenue bei den AHB Kliniken Bad Oeynhausen „Wir tauschen Rezepte mit den anderen Häusern aus“

Ralf Bröhenhorst ist Küchenleiter bei DIBO, einem Dienstleistungsunternehmen der Johanniter Ordenshäuser in Bad Oeynhausen. An Abwechslung mangelt es ihm nicht: Er ist verantwortlich für Stellenplan und Dienstpläne, Einkauf und Budgetverwaltung, Schulungen – und vor allem für zufriedene Kunden und die Gewinnung von Neukunden. Neben der eigenen Rehaklinik bekocht das Team um Ralf Bröhenhorst drei Kitas und eine Klinik. Insgesamt gehen hier 700 Mahlzeiten am Tag über den Tresen. Nicht mitgerechnet sind dabei Catering-Aufträge für Außer-Haus-Events. Die Software von selly ist dabei immer im Einsatz. Herr Bröhenhorst, kommen wir doch gleich zum Punkt: Wie schaffen Sie es, Ihre Gäste glücklich zu machen? Ralf Bröhenhorst: Uns ist wichtig, eine hohe Qualität auf den Tisch zu bringen. Das fängt bei der Präsentation des Essens an. In unserem Patientenrestaurant bauen wir drei große Buffets und ein großes Salatbuffet auf – und zwar mittags und abends. Jeden Tag bieten wir drei Sorten frisches Obst an. Das gibt’s nicht mal im Hotel. Wir kochen frisch nach. Unser Essen hat also keine langen Standzeiten, das Gemüse ist knackig. Das wissen die Gäste zu schätzen: Auf den Bewertungsbögen geben uns 96 Prozent eine Note 1 bis 2. Wobei hilft Ihnen selly im Alltag? R. B.: Wir haben selly etwa seit 2004 im Einsatz. Mein Vorgänger hat das mit Andreas von Czapiewski zusammen aufgebaut. Das Wichtigste ist für uns das Bestellen. Ich finde es toll, dass man die Bestelllisten vorbereiten und dann erst mal speichern kann. Erst wenn ich alle Bestellungen zusammenhabe, klicke ich auf Absenden. Mit selly kann ich mir die Bestellung so packen, dass es vom Zeitmanagement her passt. Ich habe Freiraum für andere Dinge. Das geht bei Telefon und Fax nicht. Gerade in einem großen Unternehmen wie unserem ist es außerdem ein Vorteil, dass sich jeder Mitarbeiter selbst anmelden kann. Dadurch können wir nachvollziehen, wer wann wo was bestellt hat. Nutzen Sie noch weitere Funktionen? R. B.: Wir erstellen auch Speisepläne mit selly. Der Vorteil ist für uns, dass wir die Deklaration von Allergenen usw. gleich mit auf den Plan drucken können, für jeden einsehbar. Wenn wir neue Rezepte erstellt haben, geben wir sie bei sellymenue ein und können sie dann für alle Johanniter-Häuser deutschlandweit freischalten. Es macht erst mal ein bisschen Arbeit, die Rezepte anzulegen. Aber man macht die Arbeit nur einmal und hat dann die Deklarationsdaten automatisch mit drin. Und man profitiert natürlich von den Rezepten, die die Kollegen der anderen Kliniken eingegeben haben. Wie geht es für Sie weiter mit selly? R. B.: Wir waren in der Pilotphase für das neue Warenwirtschaftssystem von selly dabei. Es gab eine telefonische Einführung, die Scanner wurden geschickt und jetzt benutzen wir das. Für uns ist attraktiv, nicht nur am Jahresende den Lagerbestand zu erheben, sondern immer den aktuellen Stand zu haben. Wie lief denn Ihre Inventur vorher ab? R. B.: Ganz klassisch, die Mitarbeiter haben sich die Lagerräume aufgeteilt und dann zog jeder mit einem Klemmbrett los und den aus selly ausgedruckten Listen. So ungefähr weiß man ja meistens, was man am Lager hat. Aber es ist toll, das immer genau zu wissen. Foto: Dan Gold, Unsplash